SE-KulturTage: Anmeldeschluss verlängert
Dienstag, 30. Juni 2020

SE-Kultur v.l. Sabine Lück, Kerstin Fähndrich, Edda Runge

Kulturschaffende mit eigenen Veranstaltungen können sich noch bis zum 6. Juli bewerben.

Die SE-KulturTage finden vom 11. bis 27. September statt!

Auch in Zeiten von Corona blickt der Verein für Jugend- und Kulturarbeit im Kreis Segeberg e.V. (VJKA) voller Zuversicht und Vorfreude auf die siebte Festivalzeit der SE-KulturTage. Strategisch und auch immer die Landesverordnung Schleswig-Holstein mit den meisten Beschränkungen im Blick plant das SE-KulturTeam viele analoge Veranstaltungen, die unabhängig von den zu gegebener Zeit geltenden Auflagen durchführbar sind. Gleichzeitig kann bei den Angeboten auch flexibel auf weitere Lockerungen reagiert werden. Parallel zu den Veranstaltungen des VJKAs sind weitere Kulturschaffende und Kulturveranstaltende aufgerufen, mitzuwirken. Geplant ist ein buntes und abwechslungsreiches Programm, das die kreisweite kulturelle Szene widerspiegelt. Auch junge Künstlerinnen und Künstler sind aufgerufen, mit spannenden kulturellen Aktionen mitzumachen. Bewerbungen sind noch bis zum 6. Juli auf der Anmeldeseite möglich. Bei Fragen steht das Team unter (04551) 95 91 70 zur Verfügung.

Das Team der KulturAkademie Segeberg im Verein für Jugend- und Kulturarbeit im Kreis Segeberg e.V. (VJKA) hat sich in diesem Jahr ganz neue Formate ausgedacht. Im diesjährigen SE-KulturDorf Bimöhlen steht „Kunst à la Carte“ auf dem Programm. Solokünstler*innen oder Duos präsentieren ihre Kunst (Musik, Erzählung, Lesung, Zeichnung) als „künstlerischen Leckerbissen“ direkt vor der Haustür von interessierten Dorfbewohnern. Diese nehmen den jeweils 10- bis 15- minütigen Beitrag aus dem Fenster wahr. Geplant ist sowohl ein Programm für Kinder (13., 20.9.), als auch für Erwachsene (15., 18., 19.9.).

Außerdem sind zwei weitere Veranstaltungen im Dorf vorgesehen. Diese Orte sind so ausgesucht, dass die geltenden Hygiene- und Abstandsauflagen eingehalten werden können. Am 25. September ist ein Sessel- und Sofakonzert in einer Scheune und am 26. September eine Theateraufführung in einer Reithalle angedacht.

Zur Auftaktveranstaltung, der SE-KulturNacht, am Freitag, 11. September wird sich Marcel Sparmann, ein Performance-Künstler, auf besondere Weise mit der Auferstehungskirche in Nahe auseinandersetzen. Mit dieser außergewöhnlichen Kunstform möchte die Kirchengemeinde Nahe den 25-jährigen Geburtstag ihrer noch sehr jungen Kirche feiern. Pastor Wulf hat sich als Ausrichter der SE-KulturNacht aktiv beworben. Er öffnet damit seine Kirche für eine sehr spezielle Kunstform, die abseits des Mainstreams Ort und Publikum zusammenbringt.

Damit eventuell wieder erhöhte Auflagen die Veranstaltung nicht gefährden, ist die Performance, eine zutiefst kollektive Erfahrung intensiven Erlebens und Erfahrens, so angelegt, dass sie auch mit einem spannenden Eins-zu-eins-Kontakt in der Kirche funktionieren kann. In diesem Fall können die Besuchenden nacheinander statt gleichzeitig die Veranstaltung erleben.

Besondere Zeiten erfordern besondere Vorsichtsmaßnahmen, daher sind alle Veranstaltenden zur Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen verpflichtet. Diesbezüglich werden zeitnah auf der Homepage Informationen abrufbar sein.

Das SE-KulturTeam hat ein neues Gesicht. Kerstin Fähndrich (52) ist vielen bekannt. Sie gehörte in den Jahren 2013 und 2014 bereits zum Gründungsteam der SE-KulturTage und betreute über zehn Jahre die Vereinsaußenstelle in Henstedt-Ulzburg. Nun hat sie ihr beruflicher Weg wieder zurückgeführt, worüber sich das gesamte Team des VJKAs sehr freut. Sie übernimmt die Nachfolge von Rabea Breiner, die sich seit Juni neuen Herausforderungen stellt.

Die SE-KulturTage sind eine Initiative des Kreistages Segeberg. 2013 wurde diese Idee an den VJKA herangetragen. Seit 2014 finden die SE-KulturTage jährlich von Mitte September bis Ende September / Anfang Oktober statt. Die SE-KulturTage werden jährlich finanziert durch den Kreis Segeberg, durch Sponsoren, durch die Veranstaltenden sowie durch die Mitwirkenden. 2017 zusätzlich durch das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur und den Kulturknotenpunkt. 2018 durch die LAG Soziokultur und 2018, 2019 und in diesem Jahr zusätzlich durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft.

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